Schöffel und Brannekämper fordern Schaffung eines Bayerischen Forschungszentrums für Moorschutz an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der TU München

Der Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises Ernährung, Landwirtschaft, Forsten Martin Schöffel, MdL und der Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises Wissenschaft und Kunst Robert Brannekämper, MdL fordern ein Moorforschungszentrum für Bayern und erklären dazu:

„In Bayern wollen wir die Klimaneutralität bereits im Jahr 2040 erreichen. Eine enorm wichtige Rolle bei der dafür notwendigen klimafreundlichen Entwicklung von Flächen kommt hierbei den heimischen Mooren zu.

 

Mit einem eigenen Bayerischen Moorforschungszentrum, das auf den Kompetenzen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, der TU München und weiterer Partner aufbauen soll, wollen wir unter anderem konkrete flächendifferenzierte Szenarien für die erreichbaren Klimaschutzleistungen schaffen.

 

Die auf Basis des kürzlichen Urteils des Bundesverfassungsgerichts notwendig gewordene Verschärfung der nationalen Klimaschutzziele sollte als Chance begriffen werden, bei diesem Thema mutig voranzugehen. Bayern hat bereits ambitionierte Ziele für den Klimaschutz im Hinblick auf die moorverträgliche Entwicklung aufgestellt und einen umfangreichen finanziellen Rahmen bis 2030 angekündigt. Das von uns geforderte Moorforschungszentrum ist geeignet, dies positiv abzurunden und mit stichhaltigen Fakten einen erheblichen Beitrag zur Klimagerechtigkeit im Freistaat zu leisten.“

 

Schöffel ergänzt: „Ich freue mich, dass sich die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf schon seit Langem mit den Themen des Moorschutzes beschäftigt. Durch die landwirtschaftliche Kompetenz der HSWT werden auch die berechtigten Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt. Land- und Forstwirtschaft sorgt für großflächige Kohlenstoffbindung und ist für uns Teil der Lösung beim Klimaschutz.“