BRA_Bib_Treppe_1024Teilerfolg für Bewohner an der Brodersenstraße/Barlowstraße

Die CSU-Fraktion im Bezirksausschuss Bogenhausen (BA 13) hat beim Thema Neubaugebiet Brodersenstraße/Barlowstraße ihre Position von Beginn an konsequent vertreten. “Die Stadt muss die Baumasse verringern, um das Gebot der nachbarschaftlichen Rücksichtnahme einzuhalten zwischen zweigeschossigen Reihenhäusern und der neuen Wohnbebauung mit bis zu sieben Geschossen”, erklärt Fraktionsvorsitzender Robert Brannekämper. Wenn es überhaupt notwendig sei, dann müsse der städtebauliche Hochpunkt auf ein erträgliches Maß von 3 bis 4 Geschossen reduziert werden.

Landtagsdirektkandidat Brannekämper fordert zudem sichere Verkehrswege: “Die Stadt muss das drohende Verkehrschaos für die Bewohner rund um die S-Bahn-Station Englschalking verhindern. Insbesondere die zahlreichen Schüler, die von der S-Bahn aus zu ihren Schulen gehen, sind schon heute im Verkehr großen Gefahren ausgesetzt. In Zukunft sind die Fußgängerströme nicht mehr bewältigbar. Die Gefahr steigt, dass Kinder in einen Unfall verwickelt werden Deshalb muss die Stadt ein sinnvolles Verkehrskonzept vorlegen, vorher kann der Bau nicht beginnen.”

Die CSU ist sich bei diesem Anliegen mit der Bürgerinitiative B.I.E.N.E. („Englschalkings neue Entwicklung“) einig. Diese hat auch ein kurzes Video zum Thema erstellt.

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Für die Bewohner an der Brodersenstraße/Barlowstraße gibt es nun einen ersten Erfolg zu vermelden: SPD und Grüne haben jetzt auch im Stadtrat beigedreht und sich der CSU-Position angeschlossen, obwohl die SPD im BA die Forderung von B.I.E.N.E und CSU zunächst noch als lächerliche Einwände abgetan hatte. Der Stadtrat hat aber nun den Bebauungsplanbeschluss für die Brodersenstraße/ Barlowstraße wegen der erwähnten Mängel an das Planungsreferat zur Überarbeitung zurückverwiesen.

“Das ist ein Erfolg für die Bürger, die von Beginn an die Bauplanung kritisch hinterfragt haben”, sagt Brannekämper und führt aus: “Wir brauchen Wohnungsbau, doch welche städtischen Dichten möglich sind: dabei muss man genau hinschauen und ausreichend Licht und Grünflächen für die Nachbarn bewahren. Wenn man nur statistische Zahlen von genehmigten Wohneinheiten im Kopf hat wie das Planungsreferat, dann kommt keine vernünftige Wohnsiedlung zustande. Wir bleiben am Thema dran.”

Mehr Infos zur Bürgerinitiative B.I.E.N.E. gibt es hier.

Mehr Infos zum erfolgreichen CSU-Antrag im Stadtrat gibt es hier.